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Trommeln plus ...08.10.2010 18 - 19:30 h |
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Tradition
Die Schwitzhüttenzeremonie stammt aus der Tradition der Indianer Nordamerikas.
Sie wurde und wird in den verschiedenen Völkern und Stämmen in unterschiedlichen Formen praktiziert und ermöglicht eine umfassende und ganzheitliche Reinigung.
Indianischen Mythen zufolge wurde die Schwitzhütte den Menschen in ihren Anfangszeiten von einem Helfer des großen Geistes geschenkt, damit wir uns von den spezifischen Giften oder Gefahren reinigen können, die dem körperlichen, emotionalen, mentalen und spirituellen Bereich immanent sind.
Im ursprünglichen Verständnis der Schwitzhütte tun die TeilnehmerInnen daran nicht nur sich selbst Gutes, sie tragen auch zur Erneuerung und Heilung der ganzen Gemeinschaft bei. Vor jeder großen Unternehmung wird eine Schwitzhütte abgehalten, um Kraft und Stärke zu gewinnen.
Das Schwitzhütten Know-how in ROSE im HOF stammt aus 2 Quellen:
Wirkung und Symbolik
Die Schwitzhütte gilt als eine starke Medizin, ein kraftvoller Weg der Reinigung und Erneuerung. Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Respekt im Umgang mit der Schwitzhütte werden als sehr wichtig erachtet.
Die Wirkung der Schwitzhütte ist eng mit ihrer Symbolik verknüpft.
Übergangsritual
Als Übergangsritual mit den 3 Stufen Trennung, Schwellenphase und Reintegration ist die Schwitzhütte unglaublich vielseitig:
Sie eignet sich für eine regelmäßige Reinigungszeremonie zum Voll- oder Neumond ebenso gut wie
zur Vorbereitung auf größere Unternehmungen oder Projekte,
zum Krafttanken,
zur Konfliktlösung in einer Gemeinschaft,
zur Teamentwicklung,
zur Identitätsklärung,
zur Unterstützung und Heilung für andere, die selbst nicht teilnehmen können,
für Lebensübergangsrituale.
Der Reinigungs- und Erneuerungsprozess in der Schwitzhütte betrifft 4 Ebenen: